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Rebreather

Rebreather werden im Bereich des Sporttauchens als eine Innovation gepriesen, doch technologisch gesehen sind sie eigentlich ein alter Hut.

Kreislaufgeräte - so werden sie auch genannt - sind bereits seit rund einhundert Jahren bekannt. U-Boot-Retter und ähnliche Geräte arbeiten schon seit längerem mit dieser Technik.

Aber auch für andere militärische Zwecke eignen sich Rebreather hervorragend, da sie nicht nur sehr sparsam sind, sondern vor allem auch keine verräterischen Blasen erzeugen. Daher ist es kaum verwunderlich, dass sie bis heute vom Militär intensiv genutzt werden, und dies weltweit.

Im Bereich des Sporttauchens sind Kreislaufgeräte eher in Vergessenheit geraten.
Einer der Gründe war, da sie in der Regel mit reinem Sauerstoff befüllt werden, und dieser ja bekanntlich ab einer Tiefe von sieben Metern giftig wird, bedurfte der Umgang mit ihnen eines sehr strikten Trainings. Auch die Handhabung sowohl über als auch unter Wasser war nicht ganz einfach.

Doch der Einsatz von Mischgas und eine einfachere Bedienung machte Rebreather unter anderem nun auch der Sporttaucherei zugänglich.

Das Grundprinzip ist das Gleiche geblieben und einfach erklärt: Ausgeatmetes Gas wird nicht, wie bei einem offenen System (zum Beispiel Dein normaler Atemregler), an die Umgebung abgegeben, sondern in einem Kreislauf gereinigt und dem Taucher wieder zugeführt.
Das ausgeatmete Gas durchläuft eine "Reinigung", das heisst, dass das Kohlendioxyd in der mit Atemkalk gefüllten Patrone aufgenommen wird. Während das Gas den Rebreather durchströmt, erfolgt gleichzeitig auch eine dosierte Anreicherung mit Sauerstoff.


Die Vorteile eines Kreislaufgerätes liegen klar auf der Hand:
  1. längere Tauchzeiten durch wesentlich weniger Gasverlust als bei offenen Systemen,
  2. durch die Kreislauf-Konstruktion warme und feuchte Atemgase und damit kaum Gefahr von innerer Dehydration und Auskühlung,
  3. intensivere Naturbegegnungen durch das Fehlen störender Ausatemblasen, und nicht zuletzt
  4. eine Ersparnis bei den Atemgasen, vor allem, wenn teures Mischgas verwendet wird.

Bei den Rebreathern gibt es halbgeschlossene und geschlossene Systeme.
Damit Du den richtigen Umgang mit solch einem Kreislaufgerät lernst, und auch weißt, wo die Grenzen der Rück-Atmer sind, solltest Du unbedingt einen Spezialkurs "Tauchen mit Rebreather" bei einer der bekannten Tauchsportorganisationen belegen.

Rebreather sind sicherlich eine Bereicherung des Tauchsports, doch nur etwas für erfahrene und ambitionierte Sporttaucher.

Nachfolgend findest Du einen alphabetisch geordneten Überblick von Herstellern, die Rebreather in ihrem Programm haben. Dieser Überblick hat nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und es wird auch keine Bewertung vorgenommen. Hersteller Rebreather.

Mehr Infos zu diesem Thema findest Du bei derSCUBAlounge Fair-Dive Bewertung Hersteller .

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