Bis heute gibt es leider keine einheitlichen gesetzlichen Bestimmungen für das Sporttauchen - und
dies weltweit.
Aus diesem Grund haben sich erfahrene Ausbilder auf gewisse Mindestanforderungen
für die Sporttauchausbildung geeinigt.
Wenn Sie diese Anforderungen erfüllen - je nach
Tauchverband
sind diese leider auch heute noch immer unterschiedlich -, erhalten Sie ein sogenanntes Brevet, oder einen
Tauchschein oder ein Zertifikat (Namensgebung abhängig vom jeweiligen Tauchverband).
Das Brevet (meist in Scheckkartenform) ist ein Nachweis über Ihren erfolgreichen
Abschluss eines Tauchkurses.
Der Tauchausbilder kann Ihnen das Brevet jedoch auch verweigern, wenn er der
Meinung ist, dass Ihnen trotz bestandener Prüfungen das für diesen Sport notwendige
Verantwortungsbewusstsein fehlt.
Das Brevet ermöglicht es Ihnen - meist in Zusammenhang mit Ihrem
Logbuch
- die
Dienstleistungen eines Tauchsportcenters in Anspruch zu nehmen.
Sie müssen es vorlegen, wenn Sie beispielsweise Ihre Tauchflasche füllen lassen
wollen, oder wenn Sie an einem Tauchausflug teilnehmen möchten.
Man unterscheidet verschiedene Brevetstufen, die immer dem jeweiligen Ausbildungs-
und damit auch Erfahrungsstand entsprechen.
Bei allen Tauchverbänden sind die Ausbildungssysteme so aufgebaut, dass Sie
beispielsweise an einem
weiterführenden Kurs
nur dann teilnehmen können, wenn
Sie in der Lage sind die geforderten Kursvoraussetzungen - sprich Brevets -
nachweisen zu können.
Wie lange gilt nun ein Brevet?
Piloten müssen beispielsweise pro Jahr eine gewisse Anzahl an Flugstunden
nachweisen, um ihre Lizenz verlängern zu können. Doch dies ist beim Tauchen
nicht der Fall. Ein Brevet gilt ein Leben lang, vergleichbar mit Ihrem Führerschein.